Müri 's Blog

 

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Da ist er endlich, der einzigwahre Bericht der Hexenrettung Rock im Park 2005!

Wie der Wahnsinn begann:
Nachdem sich meine beiden Kolleginnen am N?rnberger Hauptbahnhof am fr?hen Abend des 3. Juni's 2005 eingefunden hatten, musste nur noch ich abgepasst werden, die in einem Ersatzzug ohne Klimaanlage vor sich hinschwitze mit 20min Versp?tung, da das Originalgef?hrt ganze 50min Versp?tung in die Statistik brachte.
Endlich am Zielbahnhof angekommen, stellte ich fest, das der N?rnberger Bahnhof tats?chlich mehr als 3 Gleise hat und ein Handy zur Ortung von mir und meinem Abholservice, sehr positiv beitr?gt.
Wir fuhren durch N?rnberg City zu der BRK Wache wo das Fahrzeug unseres Vertrauens stand (bzw die arme Kiste, die es die kommende Nacht mit uns aushalten musste), schmissen uns in die rote Tracht und fuhren nach nat?rlich ausf?hrlichem Fahrzeugcheck auf das Festival- Gel?nde.
Die Nacht strich mit den ein oder anderen schweren F?llen an uns vor?ber, meistens war typischerweise die Diagnose "Umgefalln weil Vollgesoffn" gestellt.
Wir ?bten Zuganglegen am lebenden Modell, ich musste mir eingestehen das mein Bewusstloser garnicht so bewusstlos war, sonst w?re der Arm beim RR messen auch da liegengeblieben, wo ich ihn hingelegt hatte, und BZ sticksen fand der auch nicht so lustig. Alles Simulanten ! :D
Regelm?ssig fuhren wir die Patienten zum Weiterverdoktern oder Ausn?chtern oder Weiterverdoktern und Ausn?chtern in das Medical Center mit seinen ?berwachten Schlafpl?tzen und blieben meist direkt ein bisschen dort, denn dort gab es (ganz wichtig) Kaffee!! Die hatten sogar eine richtig topmoderne Eins A Espressomaschine da. Und jede Menge Fertigsuppen. Und einmal gab es sogar Steaks ???h Schnitzel. Nicht ganz durch und etwas z?h, aber immerhin.
Mein pers?nlicher Favorit war das Notfallseesorge Zelt direkt neben dem MC, denn dort gab es Berge von Schokolade, Chips, Gummib?rchen usw. Die verstehen was von fachgerechter Betreuung.
Und er Oberhammer: Der DOC hat UNS allen dreien nen Kaffee gemacht! Wo gibt es denn schon sowas??

Doch irgendwann, je sp?ter die Nacht und je fr?her der Morgen wurde, setzte auch immer mehr die M?digkeit ein , vor allem ich konnte mich noch nicht mal mehr wirklich gegen den "Kamelhandel" wehren, der mit mir betrieben wurde.... *grmpf*
Und nein , ich werde nicht gegen einen Wasserwachtler getauscht!!!
Ich entschied mich, eine Runde da zu pennen, wo ich naiverweise dachte, die meiste Ruhe zu haben: Im RTW.
Spontan noch eine Spieluhr aus dem Medical Center entf?hrt (was hang die da auch so verlockend?? ) und ab ins Fahrzeug.
Es war sehr erholsam mal ein , zwei St?ndchen zu schlafen, obwohl ich anfangs nicht wirklich meine erw?nschte Ruhe bekommen hatte.

Der erste Nachtdienst war gegen 10 Uhr morgens nach 12 Stunden Spannung , Spiel, und Spa? vorbei, nat?rlich nicht ohne vorher noch an der Wasserwacht Station einen Kaffee zu schnorren, nachdem wir ihnen ihr versifftes Tragetuch zur?ckgebracht hatten. ?
EDIT: Vielleicht sollten wir an dieser Stelle noch erw?hnen, das die Wasserwacht der Feuerwehr in Sachen Druck auf dem Schlauch und Leute ?rgern in nix nachsteht und sich den Spa? gemacht hat, aus ihrem "K?fig" heraus die vorbeilaufenden Festival- Besucher mit einem C- Rohr abzuduschen.

So vertrieben wir uns die Zeit, retteten heldenhaft Leben (im entferntesten Sinne, die Besoffenen w?ren ohne uns bestimmt alle an Unterk?hlung gestorben, jaha!! ;-) )
, lie?en uns zu "We are the champions" zu einer spontanen Gesangseinlage mittels Flasche und Noth?mmerchen als Mikro ein (Wir werden alle Popstars!! ) , beobachteten interessante Tanzeinlagen von mehr oder weniger Besoffenen Festval- Besuchern, die sich im nachhinein noch freundlich f?r unsere Aufmerksamkeit bedankten, ich nervte, (wenn nicht grad durch andere Aktionen,) die M?dels permanent, indem ich ich zu unregelm?ssigen Zeiten anfing, "Lass die Finger von Emanuela von Fettes Brot" zu singen (wenn man das singen nennen konnte ) , bis die beiden den Ohrwurm schliesslich ?bernommen hatten und mich daf?r am liebsten get?tet. :-P
Irgendwann wurden wir mal wieder zu einer nicht ansprechbaren Person alarmiert, die wir sternhagelvoll und tief komat?s in einem dunklen Flecken am Hang fanden. Die Security war ausnahmsweise mit ihren Scheinwerfern , durch das Blaulicht neugierig geworden, einmal zur richtigen Zeit am richtigen Ort, und nachdem wir den Kerl endlich im Wagen hatten, ohne ?ber Zeltleinen zu stolpern, ert?nte von draussen vom Walde her..... quasi direkt vor der T?r des RTW's , und ironischerweise just in dem Moment wo der Notarzt grade intubierte :
Lass die Finger von Emanuela, lass ....
Ich glaub das kam schon sehr geil, vor allem da sich aufmal 3 Leute im RTW breit grinsend ansehen, und der NA und sein Assistent nix peilten. War warscheinlich auch besser so. :-D

Desweiteren lernten wir, das ein RTW abgeschlossen sein sollte, selbst wenn sich das Personal im selbigen befindet.

Die ?berlebenswichtigkeit des Kaffee's f?r medizinisches Personal hat sich in diesen 2 N?chten mehr als einmal deutlich bewiesen.

Fotos stell ich demn?chst unter den "Bilder" - Link.




2.7.05 11:01
 


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