Müri 's Blog

 

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Sommerpause

Ja, so k?nnte man es nennen.... keine Zeit, keine Lust, und so weiter.
Aber meinen Bericht vom Weltjugendtag (zu meiner Verteidigung muss ich sagen , ich bin als Sani dagewesen) k?nnte ich wenigstens mal hierhin schieben... monnemente.....

So, da ist er. (Achtung, Viel!)

Wir kamen Freitag mittag irgendwann an, da lief glaube ich noch alles ganz okay, wir haben an irgendeiner Schule wo die Registration war Essen bekommen, mit Brot , das nach nix schmeckte, mit Wurst, die nach nix schmeckte, und Gurkensalat, der in ?l schwamm und auch nur danach schmeckte. Dann bezogen wir unsere Schulklassenzimmer in J?lich am Nachmittag.
Mit Shuttle Bussen wurden wir zum Marienfeld gefahren, der ca eine dreiviertel- ganze Stunde fuhr, und nutzten diese Zeit meist zum schlafen.
Der Freitag war schon extrem am?sant. Gewitter kamen mit st?rkster Gewalt vom Himmel, was der Typ auf dem Marienh?gel am Mikrofon permanent mit 5 Min?tiger Versp?tung, nachdem das Gewitter schon wieder vorbei war , mit "Achtung, Achtung, dies ist eine Notfalldurchsage, es n?hert sich eine Gewitterfront, bitte beachten sie die Anweisungen des Sicherheitspersonals...." quitierte.
Und das dann auch nach dem 2. und 3. Gewitter. Ach ja, die Musik war wohl noch in Probe, h?rte sich nun wirklich nicht nach gutem Geschmack an , und der Typ machte alle paar Minuten einen Lautsprechertest ?ber den ganzen Platz. "Achtung, Achtung, dies ist ein Test, ein Notfalltest......"
Aufgrund des schlechten Wetters waren kaum Pilger auf dem Feld. Uns wurde etwas erz?hlt von Abendessen und Lunchpaketen, die auch nach etlichen Nachfragen erstmal nicht ankamen. Wir hatten allerdings den ganzen K?hlschrank voll mit M?sli Riegeln, Schokolade und Joghurt.
Dann fiel , als es dunkel war, der Strom aus, weil irgendeine Steckdose der Wasserflut nicht standgehalten hatte.
Technische Unterst?tzung war aber weit und breit nicht zu sehen. Die kamen einfach nicht, genau wie das Essen.
Oder wie das Taxi, das ?ber die Einsatzleitung bestellt wurde, und die die Meldung erst 2einhalb Stunden sp?ter weitergegeben haben. Die Rettungs - und Krankenwagen hatten erst nach unseren Informationen die Anweisung, nicht mit Blaulicht und Sondersignal zu fahren, und 3 min Hilfsfrist einzuhalten, was bei den erwarteten Menschenmassen prinzipiell unm?glich ist. Deswegen fuhren sie trotzdem mit blau und krach, hatten aber je nach dem auch l?ngere wartezeiten. Verwunderlich war, das der KTW, der bestellt wurde, mit 2-3 Stunden wartezeit angek?ndigt war, nach 10min ein RTW vorm Zelt stand. Das war mal nett.
Gegen 22 Uhr stand fest, das wir auf nachts 5 Leute reduziert werden, weil kaum Pilger auf dem Feld waren. (die wenigen Pilger nutzten wir dazu, mal ganz frech auf den Marienh?gel zu steigen wo am Samstag der Papst landen sollte, uns von dem Security Mann ankacken zu lassen,was wir hier ohne Backstage Ausweis wollen, das hier h?chste Sicherheitszone ist, aber sein Security Kollege ihn scheinbar im Stich gelassen hatte, denn unten stand nix von Security die uns das verbot.
Sp?ter erfuhren wir, das die Malteser alle diese Ausweise hatten, aber wir aus kuriosen Gr?nden nicht, und das k?nne warscheinlich jetzt auch nicht mehr ge?ndert werden.
Da wir alle Hunger hatten, und seit 3 Stunden kein bestelltes Essen in Sicht, haben wir denen nochmal Dampf gemacht, da wir, die vom Marienfeld zur?ck in die Schule sollten ?ber Nacht, Hunger hatten und keine Lust, weiter M?sli und Schoko zu futtern, wir um 22:15 zum MC gehen mussten um den LETZTEN Bus um 22:45 noch zu erreichen, und das Essen so ganz Knapp um 22:13 ca ankam. Bz die Lunchbox. Wir auf zum Bus, Thunfischsalat aus Konserven bewundert und gummihaft springende nicht aufgebackende Ciabatta- Brote.

Samstag
Der Samstag war sehr l?ssig, ausschlafen, in ekligen Schulduschen erfrischen, direkt Mittag essen, (pfui bah, bratwurst und bratkartoffeln , mit salat der nach nix schmeckte und zwischen den z?hnen knirschte.) (Vielleicht sollte ich an dieser Stelle spa?eshalber erw?hnen, das Leni und ich uns die Entscheidung des richtigen Almighurt Joghurts nicht leicht machten, und dies zur Belustigung s?mtlicher Anwesenden f?hrte... )
Einige von uns gingen in die 3 min entfernte Stadt J?lich, ich fristete mein Dasein mit stundenlangen (Abwarten , und) teetrinken.
Um 16 Uhr fuhren wir wieder mit dem Bus aufs Feld.
Das Wetter war okay, es waren tats?chlich eine Menge Pilger unterwegs, trotzdem waren wir mit unserer UHS eine "Randgruppe", und hatten sehr wenig zu tun, so das ab und an Personal von uns der benachbarten UHS aushelfen musste.
Ich pers?nlich stiess sehr schnell an die Grenzen meiner sprachlichen Kenntnisse, aber irgendwie war es auch m?glich, pantomimisch zu erkl?ren, was man meint.
Je sp?ter der Abend, umso k?lter.
Immer mehr Leute kamen zu uns, und wollten Kaffee, oder Tee, oder Decken. Getr?nke bestanden nur f?r uns und "richtige" Patienten bekamen nen Schluck Wasser. Wir gaben ein paar Rettungsdecken, Einmaldecken und M?llt?ten aus (ja, die Wiese war nass) , und nat?rlich kamen immer mehr Pilger die sichtlich froren. Da das allm?hlich zum Problem wurde, Tausende von Pilgern vor der Witterung etwas zu sch?tzen, besprach die Einsatzleitung gegen 0100: Wir geben nix aus, die Menschenmassen sind zu gro?.
Wir mussten alle wieder wegschicken, (das b?se drk). Auf den grossen Bildschirmen stand gegen 0300 auf einmal, Decken k?nnten in den UHS abegholt werden, was zu allgemeiner Verwirrung f?hrte. Die EL versuchte abzukl?ren, wer den Text darauf geschickt hatte und eine Gegenanzeige zu setzen.
Gut Gut, die Nacht verging mit einer Sauk?lte und f?r uns wenigen Patienten (einer davon gradmal sternhagelvoll)
Lunchpakete gab es diesmal aber meines wissens.
Gegen 0500 kam die Abl?sung unseres Nachtdienstes.

Den Sonntag verbrachten wir prim?r mit Schlafen bis Mittag.
Dann gab es Nudeln mit Gulasch, beides mal ohne Geschmack, aber daf?r der ?lige Salat war okay.
Und Wirbelpudding.
Wir packten unsere Sachen ein, da wir die folgende Nacht gewiss nicht mehr in der Schule verbringen w?rden, sondern direkt nach Einsatzende nach Hause fahren. Gegen 16 Uhr sammelten wir uns an den Bussen, die uns alle wieder zur Nachtschicht auf das Marienfeld bringen sollten. Durch das schlechte Wetter hatte ein enormer Abstrom der Pilger begonnen, die Autobahnen waren dicht, es kam zu erheblichen Verz?gerungen. Wir warteten eine Stunde vor den Bussen auf den Einsatzbefehl, mit Blaulicht im Konvoi fahren zu d?rfen, um schneller durchzukommen.
Um 17 Uhr war der Zettel da, wir fuhren los - und standen prompt.
Ganz ehrlich, soviele Busse kilometerweise auf dem Standstreifen der Autobahn hab ich auch noch nie gesehen. Bei der Kolonnenfahrt gab es die Probleme, das normale Autofahrer nicht sahen, das die Busse, die keine Blaulichter hatten, auch zum Konvoi geh?rten, dr?ngelten sich dazwischen und wir verloren so halb den Anschluss.
Wir wurden von der POL wieder von der Autobahn runtergeleitet und der Konvoi versuchte es ?ber schleichwege. Tats?chlich kamen wir gegen 18 Uhr an, sehr zur Freude der Tagschicht, die schon mit einer starken Verl?ngerung der Fahrzeit und somit ihres Dienstes gerechnet hatten.
2 Stunden sp?ter, in denen kaum Pilger bei uns vorbeikamen und das Feld von uns ausgesehen gef?hrlich ruhig aussah, wurde der Einsatz f?r uns beendet.
Irgendwie kam allerdings das "Losfahrkommando" bei unserem Fahrer, der noch in J?lich war mit dem Wagen, nicht an.
Wir fingen an, entgegenkommend wie wir sind, die Betten abzubauen, was in der Einsatzbesprechung gesagt wurde, und wir bauten sogar noch alles andere ab und trugen es ins erste Zelt. Dann kam jemand um die ganze Technik mitzunehmen und uns offziell zu sagen, okay, ihr k?nnt. Das war dann so gegen 21 Uhr, und dann bekamen wir relativ kackfrech gesagt, wir m?ssten noch die 2 Zelte abbauen. (Nachdem wir schon Feierabend hatten, quasi)
Das widerum f?hrte zum Kleinkrieg zwischen unserem EL und dem anderen Fritzen, die das erstmal ausdiskutieren mussten.
Es w?re ja prinzipiell kein Problem gewesen, das wir die Zelte abbauen, aber das uns zu sagen, als f?r uns der Einsatz beendet war.... ????hm, klasse. Wir machten das auch nur, weil unser Fahrzeug immernoch nicht da war, denn der bekam die Meldung, das er uns abholen sollte , angeblich erst gegen halb 10.
Gut, die Zelte waren abgebaut, es war alles in Ordnung, und wir warteten bis kurz vor halb 12, bis unser Auto endlich da war.
In der Zeit davor wurde die Veranstaltung offiziell f?r beendet erkl?rt und die Pilger und freiwilligen Helfer gebeten, das Marienfeld zu verlassen.

Sodele, ich muss auch sagen, das , was wir da erlebt haben, war teilweise unter aller Kanone, die Organisation stimmte von vorne bis hinten nicht, wir hatten in allen Zelten Ventilator stehen, aber hat sich wirklich keine Sau dar?ber Gedanken gemacht, das es auch KALT werden k?nnte?!?!
Wieso kamen Anforderungen wie Essen und technischer Dienst immer erst so sp?t bis garnicht an, wieso war die EL am Ende so unfreundlich, haben sie gemerkt, das alles etwas komisch l?uft?
Ich m?chte nicht wissen, ob in der Nacht von Samstag auf Sonntag wirklich Menschen an Unterk?hlung gestorben sind. Mir war in Jacke und Jacke und Pulli und Decke noch kalt, und wenn ich wie viele, nur so auf dem Feld gelegen h?tte, ich w?re eingeschlafen und einfach nie wieder aufgewacht.
Es tat uns leid, das wir die frierenden Menschen wegschicken mussten.
Ich denke auch, das viele (tschuldigung) verstrahlt hergekommen sind, um den Papst zu sehen, und weil ja alles so gut und sch?n und toll ist, und sie alle friedliche liebe Menschen sind, wird er schon ein Wunder geschehen lassen... - und Decken regnen, oder was? Viele waren durchaus nicht der witterung entsprechend gekleidet. Ich h?tte gerne Kollegen aus anderen OV's besucht, die ich kenne, aber irgendwie war das nie m?glich, sich wirklich weit von der UHS zu entfernen.

So what, es war eine Erfahrung, die uns in vielerlei Hinsicht bereichert hat, in welcher Art auch immer. Ich zb weiss, das ich 2008 nicht mehr dabei bin.
10.9.05 13:41


Open Air - Silbermond

Ich war da, nachdem ich eine halbe Stunde nach Einlass noch spontan eine Karte organisiert hatte!
H?tte ich nur vorheer gewusst, das die Vorgruppen bis halb 9 rum spielen, w?re ich sp?ter gekommen UND : Nicht nass geworden!
Das Flaschen abgenommen werden, kennt man ja von solchen Veranstaltungen, aber NEIN, sie haben auch Regenschirme abgenommen, und die konnte man sich innerhalb des Gel?ndes wieder teuer neu erstehen.
Zuerst hatte es auch nicht fest geregnet, doch irgendwann fing es schon gut an zu pl?stern, und alles, was kein Platz mehr unter einer der Futter und Saufbuden bekommen hatte bzw vorn an der B?hne stehen wollte, kaufte sich einen einer M?llt?te gleichen Poncho, f?r ganze 2 Euro.
Dumm nur, das selbst die irgendwann ausverkauft waren und der Rest weiterhin im Nassen stand.
Trotz dem Durchn?sst sein war es ein supergeiles Open Air von Silbermond und es hat irre Spa? gemacht!

Im ?brigen ?berlege ich doch, an der n?chsten Skate Night am Mittwoch in Wiesbaden wieder teilzunehmen...*urgs*
Die erste hab ich nach knapp 15km im Bus verbracht, Berge sind halt schon was gemeines, und mein Skate Ausflug in R?sselsheim war mit knapp 30km bei Gewitterhitze auch nicht so spa?ig.
Rhine on Skates ist glaubich gestrichen f?r mich, von den 135km fahre ich mehr im Bus als auf der Strecke.
Und das kostet ja zudem auch noch Geld...
Also, ich glaube ich fahr lieber zu meiner Kusine in en hohen Norden zu ihrem Sommerfest, auch wenn mich das Erlebnis einer solch gro?en Skate Veranstaltung prinzipiell schon reizen w?rde....
2.7.05 11:22


Da ist er endlich, der einzigwahre Bericht der Hexenrettung Rock im Park 2005!

Wie der Wahnsinn begann:
Nachdem sich meine beiden Kolleginnen am N?rnberger Hauptbahnhof am fr?hen Abend des 3. Juni's 2005 eingefunden hatten, musste nur noch ich abgepasst werden, die in einem Ersatzzug ohne Klimaanlage vor sich hinschwitze mit 20min Versp?tung, da das Originalgef?hrt ganze 50min Versp?tung in die Statistik brachte.
Endlich am Zielbahnhof angekommen, stellte ich fest, das der N?rnberger Bahnhof tats?chlich mehr als 3 Gleise hat und ein Handy zur Ortung von mir und meinem Abholservice, sehr positiv beitr?gt.
Wir fuhren durch N?rnberg City zu der BRK Wache wo das Fahrzeug unseres Vertrauens stand (bzw die arme Kiste, die es die kommende Nacht mit uns aushalten musste), schmissen uns in die rote Tracht und fuhren nach nat?rlich ausf?hrlichem Fahrzeugcheck auf das Festival- Gel?nde.
Die Nacht strich mit den ein oder anderen schweren F?llen an uns vor?ber, meistens war typischerweise die Diagnose "Umgefalln weil Vollgesoffn" gestellt.
Wir ?bten Zuganglegen am lebenden Modell, ich musste mir eingestehen das mein Bewusstloser garnicht so bewusstlos war, sonst w?re der Arm beim RR messen auch da liegengeblieben, wo ich ihn hingelegt hatte, und BZ sticksen fand der auch nicht so lustig. Alles Simulanten ! :D
Regelm?ssig fuhren wir die Patienten zum Weiterverdoktern oder Ausn?chtern oder Weiterverdoktern und Ausn?chtern in das Medical Center mit seinen ?berwachten Schlafpl?tzen und blieben meist direkt ein bisschen dort, denn dort gab es (ganz wichtig) Kaffee!! Die hatten sogar eine richtig topmoderne Eins A Espressomaschine da. Und jede Menge Fertigsuppen. Und einmal gab es sogar Steaks ???h Schnitzel. Nicht ganz durch und etwas z?h, aber immerhin.
Mein pers?nlicher Favorit war das Notfallseesorge Zelt direkt neben dem MC, denn dort gab es Berge von Schokolade, Chips, Gummib?rchen usw. Die verstehen was von fachgerechter Betreuung.
Und er Oberhammer: Der DOC hat UNS allen dreien nen Kaffee gemacht! Wo gibt es denn schon sowas??

Doch irgendwann, je sp?ter die Nacht und je fr?her der Morgen wurde, setzte auch immer mehr die M?digkeit ein , vor allem ich konnte mich noch nicht mal mehr wirklich gegen den "Kamelhandel" wehren, der mit mir betrieben wurde.... *grmpf*
Und nein , ich werde nicht gegen einen Wasserwachtler getauscht!!!
Ich entschied mich, eine Runde da zu pennen, wo ich naiverweise dachte, die meiste Ruhe zu haben: Im RTW.
Spontan noch eine Spieluhr aus dem Medical Center entf?hrt (was hang die da auch so verlockend?? ) und ab ins Fahrzeug.
Es war sehr erholsam mal ein , zwei St?ndchen zu schlafen, obwohl ich anfangs nicht wirklich meine erw?nschte Ruhe bekommen hatte.

Der erste Nachtdienst war gegen 10 Uhr morgens nach 12 Stunden Spannung , Spiel, und Spa? vorbei, nat?rlich nicht ohne vorher noch an der Wasserwacht Station einen Kaffee zu schnorren, nachdem wir ihnen ihr versifftes Tragetuch zur?ckgebracht hatten. ?
EDIT: Vielleicht sollten wir an dieser Stelle noch erw?hnen, das die Wasserwacht der Feuerwehr in Sachen Druck auf dem Schlauch und Leute ?rgern in nix nachsteht und sich den Spa? gemacht hat, aus ihrem "K?fig" heraus die vorbeilaufenden Festival- Besucher mit einem C- Rohr abzuduschen.

So vertrieben wir uns die Zeit, retteten heldenhaft Leben (im entferntesten Sinne, die Besoffenen w?ren ohne uns bestimmt alle an Unterk?hlung gestorben, jaha!! ;-) )
, lie?en uns zu "We are the champions" zu einer spontanen Gesangseinlage mittels Flasche und Noth?mmerchen als Mikro ein (Wir werden alle Popstars!! ) , beobachteten interessante Tanzeinlagen von mehr oder weniger Besoffenen Festval- Besuchern, die sich im nachhinein noch freundlich f?r unsere Aufmerksamkeit bedankten, ich nervte, (wenn nicht grad durch andere Aktionen,) die M?dels permanent, indem ich ich zu unregelm?ssigen Zeiten anfing, "Lass die Finger von Emanuela von Fettes Brot" zu singen (wenn man das singen nennen konnte ) , bis die beiden den Ohrwurm schliesslich ?bernommen hatten und mich daf?r am liebsten get?tet. :-P
Irgendwann wurden wir mal wieder zu einer nicht ansprechbaren Person alarmiert, die wir sternhagelvoll und tief komat?s in einem dunklen Flecken am Hang fanden. Die Security war ausnahmsweise mit ihren Scheinwerfern , durch das Blaulicht neugierig geworden, einmal zur richtigen Zeit am richtigen Ort, und nachdem wir den Kerl endlich im Wagen hatten, ohne ?ber Zeltleinen zu stolpern, ert?nte von draussen vom Walde her..... quasi direkt vor der T?r des RTW's , und ironischerweise just in dem Moment wo der Notarzt grade intubierte :
Lass die Finger von Emanuela, lass ....
Ich glaub das kam schon sehr geil, vor allem da sich aufmal 3 Leute im RTW breit grinsend ansehen, und der NA und sein Assistent nix peilten. War warscheinlich auch besser so. :-D

Desweiteren lernten wir, das ein RTW abgeschlossen sein sollte, selbst wenn sich das Personal im selbigen befindet.

Die ?berlebenswichtigkeit des Kaffee's f?r medizinisches Personal hat sich in diesen 2 N?chten mehr als einmal deutlich bewiesen.

Fotos stell ich demn?chst unter den "Bilder" - Link.




2.7.05 11:01


Soooooooooo.... man soll es ja nicht glauben, ich hab tats?chlich etwas Zeit um meinen Kram hier mal weiterzuf?hren!
Die letzten Tage waren in der Tat etwas stressig.
Ich war bei meinem w?chentlichen Skate Treff, bin den Abend total gepl?ttet auf die Autobahn Richtung Heimat gefahren, vorher noch feststellen m?ssen das Autobahnabfahrten- und verbindungen durchaus gesperrt sein k?nnen, und frau das auch nicht unbedingt mitkriegt da sie nicht regelm?ssig Radio h?rt (oder den falschen Sender).
Daheim angekommen wollte ich meiner Sucht nach moderner Kommunikationstechnik, dem Internet nachgehen.
Mein heimischer PC sah das etwas anders.
Ich kam, sah, und siegte. Bzw. er.
St?rzte ab, fuhr wieder hoch, st?rzte wieder ab, machte komische Ger?usche und fuhr ab da nie wieder hoch.
Meine neue alte Digicam von meinem Papa , die mich an dem vergangenen WE in N?rnberg (jahaa ) im Stich gelassen hatte, war tats?chlich richtig im ar****. Jetzt hab ich eine Neue neue. Mal schauen, wann sich die ersten Macken mit der bemerkbar machen. Ich bin da ganz zuversichtlich; das dauert nicht lange.
Ich bin nicht pessimistisch, das sind alles blo? Erfahrungswerte! :P

Das letzte WE hab ich in N?rnberg also bei Rock im Park verbracht, spa?halber auf einem gro?en Auto mit roten Streifen auf der Seite und blauen Lichtern auf dem Dach.
Alleine die Zugfahrt dahin war eine Begegnung der dritten Art, aber ich glaube, das ist die Deutsche Bahn wie sie leibt und lebt. (da f?llt mir ein, ich muss noch meine Bahncard k?ndigen, bevor ich sie ein weiteres Jahr aufgeschw?tzt krieg)
50 min Versp?tung , und der Ersatzzug mit ausgefallener Klimaanlage, das ist garnicht lustig. Und daf?r noch Geld bezahlen ist eine Unversch?mtheit.
Der ausf?hrliche "Rock-im-Park-Bericht" inklusive Fotos folgt die Tage.
Ich weiss, wo ich n?chstes Jahr bei Rock im Park bin: Wieder dabei!
Ansonsten eine Frechheit, das mit mir Kamelhandel betrieben wurde, ich fotografiert wurde w?rend ich im RTW auf der Trage mit der dudelnden Spieluhr an der Decke h?ngend schlafen wollte, die Ladekabel in Bayern nur f?r gro?e Menschen gemacht sind, ansonsten richtig klasse und auf jeden Fall ?berlebenswichtig war die Espresso-Maschine im Medical Center , so wie die Toiletten dahinter, die T?tensuppen, die Notfallseelsorger mit ihrem enormem Vorrat an Chips, Gummib?rchen und Schokolade, den Security, die ausnahmsweise einmal da zur Stelle waren mit Suchscheinwerfern, als man sie brauchte, und noch vielen anderen Dingen...
Danke an meinen Chef, der mich in fremden Gebieten wildern liess und noch rechtzeitig Urlaub gab, an meine "Bekanntschaft" aus N?rnberg, ohne die ich garnicht h?tte dabeisein k?nnen, an die Deutsche Bahn, die mich immer wieder daran erinnert, wieviel ein voller Tank und ein eigenes Auto wert sind, an die ?bernachtungsm?glichkeit und das geile Fr?hst?ck morgens, und... und.... und....
12.6.05 09:54


Skatenight Wiesbaden 1. Juni 2005


Wie alles anfing:
Das Miri war garnicht begeistert, als sie h?rte, das die Skatenight am 1. Juni angeblich noch steiler werden sollte als die erste, wo sich Leute etwas beklagt hatten. Und als dann nich der Startplatz meilenweit vom Ziel entfernt war, stand mein Entschluss eigentlich fest, mir einen sch?nen Mittwoch abend daheim zu machen.
So kam ich gestern von der Arbeit, machte meine fast t?gliche Runde durch das WorldWideWeb, und bekam prompt eine Sms von einer Bekannten, mit der ich mich eigentlich mal auf der Skate Night treffen wollte. Die schaffte es dann also doch, mich zu ?berreden (vor allem das Wetter war saugeil) , und nach kurzem ?berlegen war mir sehr schnell klar, das ich mich sofort Richtung Wiesbaden bewegen muss. Weil, die beste M?glichkeit das Start-Ziel-Platz-Problem so zu managen, das man mit dem Auto an den Schiersteiner Hafen f?hrt, und dort mit einer Bushaltestelle, die sogar auch auf der WNS Seite bekannt gemacht wurde , mit dem ?PNV r?ber zum Startplatz zu fahren. Laut Auskunft der Deutschen Bahn, auf die da verwiesen wurde, fuhr der letzte Bus um 18:39.
Zu diesem Zeitpunkt war es bereits kurz vor 18 Uhr.
Ich verliess fluchtartig das Haus und schnellte Richtung Wiesbaden, Ziel Schiersteiner Hafen.
Gut , Feierabendverkehr hin oder her, ich schaute in meinen klugen Stra?enatlas, und dachte mir , ich Fuchs fahre einfach schon in WI- Am?neburg runter und die Bundesstrasse nach Schierstein, dann spar ich mir die volle A66 und die A643.
Gedacht, Getan. Ich h?tte mir vielleicht daheim noch die Zeit nehmen sollen, eben zu schauen welche Strassen ich klugerweise fahre, weil ich mich da ja null auskenne. Aber Schiersteiner Hafen ist ja bestimmt gut ausgeschildert.
Ich verfuhr mich kl?glich. Von Am?neburg nach Mainz Kastell, nach Biebrich, nach Schierstein...fragte verschiedene Leute, die mich alle in v?llig verschiedene Richtungen schickten....
Zuletzt war meiner einziger Gedanke: Verdammter Mist, ich fahre mir hier den Hintern platt , und dann verpass ich es auch noch!
Quasi kurz vorm Nervenzusammenbruch gegen 18:30 (in einer halben Stunde ist das Warmup in WI, ich hab weder Parkplatz noch Bus) und nachdem ich durch meine leicht angespannte nerv?se und dadruch aggressive Fahrweise die B?rger von Wiesbaden in Angst und Schrecken versetzt hatte, kam ein Radfahrer seitlich an mein Auto rangefahren (der, den ich schon vor einer halben Stunde nach dem Weg gefragt hatte) dieser konnte mir sogar direkt am Hafen einen sehr guten Parkplatz bieten, aber der mir leider auch knallhart ins Gesicht sagte , also die Skate Night kannste wohl vergessen, das schaffste in der Zeit nicht mehr.
Okay, ich hockte mich in mein Auto, f?hlte mich klein und verlassen in einer gro?en fremden Stadt , blickte mich um - und sah die RPR ! 1 B?hne. Das Ziel.
Mit pl?tzlicher neuer Motivation ging ich leider zu fuss los, fand kurz danach die laaaaaaaaang ersehnte Bushaltestelle , deren Plan besagte das jawohl noch ein Bus fuhr plus 3 weitere Skater, und eine neue Chance tat sich auf.
Ich joggte zur?ck zum Auto, packte hecktisch alles in meinen Rucksack, mit dem Wissen das es jetzt wohl um Sekunden geht und es wirklich meine allerletzte Chance war.
Eben notd?rftig die Skates drunter, Helm auf und auf zur Bushaltestelle. Und die Skater hatten sich in der Zeit in der Zahl erweitert, und der Bus kam. Die jenigen wussten dann sogar wo wir aussteigen mussten, und wir sind zusammen zu Skates p?nktlich kurz vor Startbeginn zum Dernschen Gel?nde in Wiesbaden gekommen.
Und dann ging es los....
Ich suchte meine Bekannte, mit der ich mich da verabredet hatte, wir versammelten uns alle vor dem blauen aufblasbaren RPR Eins Starttor, und dann gings los.
Die ersten 10min waren klasse. Und dann kamen so langsam die ersten Berge an denen ich zu nagen hatte. Es hat super Spa? gemacht, schon klasse wie die eine ganze Stadt teils abriegeln und die komplette Stra?e f?r Skater freigeben, und das ?ber 26km.
Ich bemerkte schon beim ersten Berg, das meine Kondition verdammt im Eimer war und ich rein garkein Training mehr hatte.
Ab und zu gab es mal Stops, da konnte ich kurz verschnaufen und nach vorne mogeln (weit weit weg von dem Lumpensammlerbus!) , aber nach ca 15km Berge hoch und runter war ich soweit zur?ckgeblieben, das ich quasi direkt von 2 Rettungswagen, die unmittelbar hinter mir fuhren, gejagt wurde. Hinter den Rettungswagen kam zum Vorschein, na? Der Lumpensammlerbus.
Ich diskutierte in meinen letzten Minuten (wie dramatisch!) noch mit dem Ordner neben mir, ob es denn noch lange berghoch gehen w?rde und wann eine Pause w?re und als er mir sagte, das dies doch eigentlich sehr einfach zu fahren w?re und der eigentlich Berg erst noch kommen w?rde.... Da kapitulierte ich, und keuchend mit hochrotem Kopf stieg ich in den recht gut besetzten Lumpensammlerbus. Dort verbrachte ich das letzte Drittel der Strecke bzw den Berg, oben stieg ich wieder aus und fuhr den Berg wieder runter. :D
Angekommen am Schiersteiner Hafen wurden wir vom RPR Eins Moderator begr?sst und es gab eine Abschlussparty mit ner Band auf der RPR Eins B?hne, Bier, Cola und W?rstchen.
Nicht zu vergessen und ganz wichtig: Dixie- Klos!
Cool war, das mein Auto keine 20m weit weg stand.
Ich holte mir noch ein Getr?nk, unterhielt mich mit einigen Leuten, lauschte der Band und fuhr schliesslich mit meinem Auto (jaha, nur ich und mein s??es kleines liebes zuverl?ssiges Auto!) und laut aufgedrehter Musik durch die Wiesbadener Innenstadt (total geil bei Nacht!!) zur?ck heim.
An der n?chsten Skatenight nehme ich erst teil, wenn ich 3 Stockwerke hochgehen kann ohne schnaufen zu m?ssen wie ein Pferd. Sch?nen Abend noch!



Bilder unter www.skaterbilder.de
2.6.05 17:05


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